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Grief Collector – En Delirium

VÖ: 10. Juni 2021   •   Label:  Petrichor/Napalm
Epic Doom nennt der Kenner dieses Genre und trifft es auf den Punkt. Tonnenschwer kommen die ersten beiden Songs mit abwechslungsreichen Melodien um die Ecke. „Corridors“ hätte auch auf „Through The Darkest Hour“ von Robs alter Band stehen können. „Wintersick“ erweitert den Groove etwas und wirkt bedrohlich wie auch leidend beängstigend. Bei „Our Poisonous Way“ wird das Tempo ordentlich angezogen, ein einprägsamer Refrain rundet ab. In der Mitte wird das Tempo auf Doom Geschwindigkeit gedrosselt und ein passendes Gitarrensolo verfeinert den Song, der danach wieder mit erhöhter Geschwindigkeit ein Ende findet. Aggressives Uptempo dann bei „The Letting Go“, das mit sehr epischem Mittelteil sich spannend steigert. Welch erhabener Gesang von Lowe. Klassischer Doom bei „When Sanity Eludes Me“, das leidend angekrochen kommt.  Noch epischer dann „Knee Deep In Devils“, die mit 7 Minuten längste Nummer. Dieses vertonte Leiden hat Rob Lowe verdammt gut drauf. Beim folgenden „10 Days (of Disbelief)“ versüßen tolle Twingitarren die sehr traurige Strophe. Das entspricht auch „Misery Mongers“, welches sehr heavy eine Depression darstellt. Der Rauswerfer „Scorned Heard“ bietet viel Abwechslung und somit ein vielfältiges Ende. Ein düsteres Epic Doom Album wird ideenreich beendet und macht Lust auf mehr. Und das gibt es: Die CD erscheint mit zwei Bonustracks und einer zweiten CD, welche das 2019er Debüt (From Dissenson To Avowal) enthält.

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