Denn die drei in den Niederlanden beheimateten Death Metaller haben sich ihrer ganz eigenen Spielweise des Genres verschrieben, und zwar durch ein Weniger an Tempo und ein Mehr an Finsternis. Somit spielt das doomige Moment eine tragende Rolle, was sich auch in den Songstrukturen niederschlägt. Nur ein Song ist unter fünf Minuten, der Rausschmeißer sogar über zehn.
Das führt zu einer ungeahnten Tiefgründigkeit und Intensität, die einen sofort in ihren Bann zieht und bisweilen hypnotischen Charakter annehmen kann. Killermäßige, martialische Riffs verrichten mit unterweltlicher Präzision ihr zerstörerisches Werk, ohne dabei in Hektik verfallen zu müssen, auch wenn die todesmetallische Dampfwalze bisweilen auch enorm beschleunigt wird.
Tiefgestimmte Gitarren und infernale Growls sorgen für eine überaus martialische Atmosphäre und immer wieder bricht sich auch in gekonnter Manier die dem Todesmetal typische gequälte Melodiosität ihre Bahn. Ein Opus im Kleinen liegt zudem mit 'The Final Day' vor, das vor epischer Breite und stilistischer Abwechslung nur so strotzt. Bisweilen blitzt nämlich auch etwas Black Metal durch.
Fazit: Die Niederländer von GRIM FATE lassen mit ihrem Debütalbum „Perished In Torment“ deutlich wahrnehmbar die Hölle zufrieren. Denn ihr doomig-düsterer Death Metal lässt den Intensitäts- und Tiefgründigkeitsfaktor nicht nur in ungeahnte Höhen schnellen, sondern er verbreiten auch eine äußerst hypnotisch-infernale Atmosphäre.
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