Einige Kollegen des elektronischen Blätterwaldes kritisieren eine fehlende stilistische Ausrichtung der Combo. Diese Kritik kann ich nicht nachvollziehen, da ich auf dem ganzen Album durchaus einen roten Faden finde. Das Quartett hat sich dem melodischen Kraftmetal verschrieben und dazu gehören neben den donnernden Double Bass Tracks natürlich auch ruhige Tracks wie etwa "You'll never know". Einzig die abschließende Ballade "To Sing A Lullabye" wäre wohl lieber dem Kinderzimmer des Adressaten vorbehalten geblieben.
Kompositionen wie "911", "It's Over" oder das druckvolle "To Catch a Killer" sind durchaus geeignet, unliebsame Nachbarn durch bollernde Bassdrums zur Weißglut zu bringen.
Wo andere also fehlende stilistische Stringenz sehen, würde ich eher von Abwechslung und Facettenreichtum sprechen. Für mich ist das Debüt der Herren ein gutklassiges Melodic Power Metal Album mit deutlichen Wurzeln in der Vergangenheit geworden.
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