H2O sind auch auf dieser Platte dem Hardcore näher als dem Punkrock. Trotz des fortgeschrittenen Alters klingen die 10 Tracks frisch und spielfreudig. Es gibt keinen schlechten Song, viele gute Traks, einige Hits und mit dem Titeltrack und ´Unconditional´ zwei Songs, die am Hymnen-Status kratzen. Abzug gibt es wegen der nervigen Samples zwischen den Songs, die verhindern, dass die Platte entspannt durchlaufen kann. Auch die effektive Spielzeit von 25 Minuten ist etwas kurz geraten. Sicher will ich keine Füller auf der CD, aber im multimedialen Zeitalter hätte doch etwas am Bonusmaterial aus den Archiven verwendet werden können. Insgesamt ist ´Nothing To Prove´ aber ein starkes Album geworden. Vielleicht hätten SHELTER sich auch mal eine Pause gönnen sollen. Alle, die wie ich von deren letzter Scheibe enttäuscht waren, werden durch H2O mehr als amtlich getröstet. Welcome Back Boys und danke für´s Nicht-Predigen!
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