Rechnet man das Coveralbum „Don’t Forget Your Roots“ von 2011 raus, haben sich H2O nach „Nothing To Prove“ sieben Jahre Zeit für ihre aktuelle Platte „Use Your Voice“ gelassen. Zeit, die die Jungs für unzählige Livegigs nutzen. Nach sieben Jahren war es jedoch an der Zeit, die Setlist um einige neue Songs zu erweitern. „Use Your Voice“ liefert 11 Tracks mit Liedlängen zwischen 1:11 und 2:58 Minuten und einer Gesamtspielzeit von sage und schreibe knappen 23 Minuten! Nicht sehr viel. Aber im Grunde sind wir es von Hardcorebands nicht anders gewohnt und auch „Nothing To Prove“ war mit 28 Minuten nicht wesentlich länger. Das bestätigt jedoch auch, dass H2O einfach H2O bleiben. „Use Your Voice“ kommt genauso positiv rüber wie all die Vorgängeralben. H2O setzen sich somit weiterhin etwas von anderen Bands der NY-Hardcore-Szene ab, deren musikalische Grundhaltung generell etwas aggressiver rüber kommt. Mit der aktuellen Platte erhaltet ihr 11 Songs, die unverkennbar H2O widerspiegeln. Man könnte ‚Thick And Thin‘ oder ‚Still Dreaming‘ fast als poppige Punksongs beschreiben, wenn dann nicht immer wieder diese typischen Hardcoreelemente auftauchen würden, die das Ganze unkonventionell machen. Mit ‚Skate!‘ und ‚Use My Voice‘ gibt’s aber auch Uptempo-Songs auf die Ohren. Im Gegensatz zu „Nothing To Prove“ mit ‚1995‘ und ‚What Happend‘ finde ich auf „Use Your Voice“ keinen Song, der sich sofort von den anderen abhebt und nach Betätigung der Repeat-Taste verlangt. Vielmehr sagt man sich bei jedem einzelnen der elf Songs „Cool! Gefällt mir. Ab nach vorne vor die Bühne!“ Ob „Use Your Voice“ an „Nothing to Prove“ herankommt, möchte ich nicht beurteilen. Vergleiche anzustellen ist auch gar nicht nötig. Hauptsache ist doch, dass H2O positiv wie eh und je rüberkommen und die 11 Songs ohne viel wenn und aber über die Boxen durchs Ohr direkt in die Beine gehen.
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