Doch gottlob handelt es sich bei den Hardcore Superstars "nur" um eine äußerst hörenswerte Kapelle aus Göteborg. Wer jetzt an Schwedentod denkt, der ist falsch gepolt, denn die HS spielen eine feine Mischung aus Sleaze und Streetrock, jenseits von (-Ball und trendigen Flammentattoos, und dürfen damit im gleichen Atemzug wie Sister Sin, Hanoi Rocks, Crucified Barbara, Sister & Co genannt werden.
Doch beim Hören der Scheibe lassen mich die Erinnerungen an unser Redaktionsteam einfach nicht los, fast meint man, die Schweden hätten ein Konzeptalbum über unser Team geschrieben: "Sadistic Girls", "Run To Your Mama", "Last Call For Alcohol" "Bully" oder "Here Comes The Sick Bitch" könnten im Wesentlichen alle von meinen lieben Kollegen Hübi, Trille & Eric handeln.
Musikalisch wird jedoch schnell klar, dass das Quartett qualitativ weit jenseits des beschränkten Horizonts meiner musikbehinderten Kollegen liegt - klar, daher übernehme ich diese Scheibe ja auch. Qualität zeigt sich eben erst, wenn sie auch erkannt wird. Und der Sleaze Metal Gemeinde eine Empfehlung für die Hardcore Superstars auszusprechen, hieße ja wohl Döner nach Athen zu tragen! Der Vierer, bei dem nun ja seit einiger Zeit ex-Crazy Lixx Saitenhexer Vic Zino die Klampfe bedient, klingt schmutzig, rockig, kraftvoll und nach viel Haar.
Lassen wir also die Damen aus der Redaktion weiterhin ihren Crustcore und Nu Metal konsumieren, bleibt mehr gute Musik für mich! So, und jetzt wird es Zeit für meine Pillen! In diesem Sinne: Split Your Lip!
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