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Hardline – Heart, Mind and Soul

VÖ: 15. Juli 2021   •   Label:  Frontiers
Knappe 30 Jahre nach ihrem Debüt und fast vollständig verändertem Line Up, verfügen HARDLINE mit AXEL RUDI PELL Frontröhre Gioeli glücklicherweise nach wie vor über ein erstklassiges Aushängeschild in Sachen weltklasse Gesang. Für das Songwriting zeigt sich zwar auch hier Frontiers Hausproduzent Del Vecchio, der auch die Keyboards bedient, verantwortlich, aber die Songs wurden schon sehr auf HARDLINE zugeschnitten und erhalten durch Gioelis Gesang ohnehin etwas Unverwechselbares. Ich hoffe, dass er nicht den Fehler macht und in Zukunft ebenfalls bei jedem Multi-Sänger-Projekt anzuheuern.
Mit „Fuel To The Fire“ findet die Band einen gleichzeitig klassischen wie harten Einstieg in Album Nr. 7. Ohnehin finden sich auf „Heart, Mind and Soul“ einige sehr kernige Riffs, die sich nicht dem Vorwurf des Bouble Gum Hardrocks aussetzen müssen. Perfekt arrangierte Songs und eingängige Refrains prägen das gesamte Album: „Surrender“, „If I could…“ oder das tolle „Like that“. Mit „Heavenly“ wird es etwas gemächlicher und kuscheliger, bevor mit „Waiting For You“ der absolute Höhepunkt des Albums ins Haus steht. Die Nummer hätte auch problemlos auf „Leaving the End open“ ihren Platz gefunden. Besser kann man eine zünftige Hard Rock Rakete nicht abfeuern. Dass die Stimmgewalt von Gioeli zwingend nach Balladen schreit ist klar: Mit „Searching for Grace“ und „We belong“ wird diesem Bedürfnis nachgegeben und auch diese ruhigen Töne berühren und gefallen.
Mit „Heart, Mind and Soul“ werden HARDLINE dem Albumtitel zu hundert Prozent gerecht, denn die elf Songs haben eben dies: Herz und Seele! Ein Pflichtkauf für alle Hardrocker!

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