Was Death oder Thrash Metal angeht, ist man aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten viel gutes gewöhnt, doch was Harkonin selbst als großartige Mischung aus Death, Thrash und Black Metal bezeichnen, entpuppt sich als ziemlich einfallsloses Metalgeprügel, dass mit Black Metal Elementen untersetzt ist.
Mit der aktullen CD„detest“ wollen die fünf Metalheads nun auch Europa in Angriff nehmen, bleiben aber ehrlich gesagt am Tor des Kasernenhofes im Schlamm stecken. Als ich zu aller erst die Promo in mein getreues Abspielgerät legte und nach dem drücken des Playbuttons gespannt auf tief stampfende Bässe und Drums, schnelle und laute Gitarren hoffte, wurde ich leider enttäuscht. War meine Bassbox im durchgeschmort? Im Gegenteil! Die Produktion und das anschließende Mastering sind einfach extrem lasch ausgefallen. Kein Druck in den tiefen Frequenzen, furchtbar. Manchmal verschwindet der Gesang völlig hinter den schrammelnden Gitarren, ohne erkennbare Struktur wird man mit Riffs zugeschleudert. Wo ist das Mischpult zum regeln? Ich hoffe für die Band, dass das ganze gewollt war, um einen true Black Metal Sound oder so etwas zu kreieren.Trotzdem war für mich das ganze eigentlich da schon gelaufen. Die zehn Tracks auf der Scheibe bringen es zu allem Überfluss auf eine beachtliche Spielzeit von 65 Minuten, wodurch man mit Ellen langen Songs ohne roten Faden und viel Pseudogeballer konfrontiert wird. Weniger empfehlenswert das Ganze!
Linus-Henry Meyer
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