Wenn man dann eine Platte aufnehmen muss, kann man trotz literweise Tee und heilenden Umschlägen nur röchelnd singen und dann klingt es irgendwie nach Gekreische. Da dann die meisten Freunde nicht mehr mitmachen wollen, muss man oft so eine Scheibe alleine fertigstellen. Da dieses Phänomen sehr oft aufzutreten scheint, hat man diesen Stil dann einfach Black Metal genannt, wobei ich ja Black and White Metall sinnvoller fände, da die Burschen auch gerne lustig angemalt sind. Da es aber immer die selben leute sind, die in diesen Ein-Mann Projekten spielen, und da die alle möglichst einen bösen Namen brauchen, wird es selbst in dieser Hinsciht langsam eng: daher nennt sich diese Giftzwerk Amon 148 - was fast so cool ist wie Playboy 21. Wie auch immer, Opus I stellt den ersten Teil einer Trilogie dar, die eine "spirituelle Reise in den Mikrokosmos" darstellen soll und sich - oh wunder - um Mord, Totschlag, Weltuntergang und solche Sachen dreht. Musikalisch ist die Scheibe allerdings - für eine Black Metal "Band" - gar nicht so übel. Es wird geprügelt, geschruppt und gekreischt und durch die vielen Tempiwechsel wird die Scheibe doch auch recht abwechslunsgreich. Da haben wir schon wesentlich schlechteres gehört.
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