Der Sound von „Reborn From Ashes“ ist auf jeden Fall eine ganze Spur trockener als vom Vorgänger. Und mit „Against All Odds“ feuern die Hannoveraner auch gleiche eine – möglicherweise autobiographische – Sprenggranate aus den Boxen. Brutal geht es dann auch weiter, bis bei „Until I Die“ die Melodien durchbrechen. „Regain The Strength“ zeugt von der bekannten Thrash Metal Vorliebe einiger Bandmitglieder – trotzdem behält der Song die typische HATE SQUAD Note. Im Grunde zieht sich diese Mischung aus Thrash, Hardcore und Death Metal durch die gesamte Scheibe, wobei für mich „Reborn From Ashes“ fast als ursprünglichstes Album in die Bandgeschichte eingehen könnte. Allein schon durch den unkompromisslosen, ursprünglichen und direkten Sound klingen die Herren brutal und weniger verspielt als in der Vergangenheit. Ob das nun besser oder schlechter ist, muss jeder Fan selber entscheiden. Ich hatte mit Songs wie „My War“ oder „We Are Not Amused“ auch auf den letzten Alben jederzeit meine Ohrwürmer. Auf „Reborn From Ashes“ sticht für mich „Until I Die“ wohl als größter Ohrwurm heraus, dafür gibt es mit Songs wie „Hate Factory“ richtig fette Ami-Hardcorekeulen, die HATE SQUAD ebenfalls bestens zu Gesicht stehen. Mit „Reborn From Ashes“ kopieren sich HATE SQUAD nicht selber, bleiben sich aber dennoch über die gesamte Spielzeit treu. Insgesamt vielleicht das brutalste und schnörkelloseste Werk der Bandgeschichte. Zudem ist die Scheibe auch erstmals als Vinyl erschienen.
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