Auf ´Unnatural Selection´ haben die Amis den Fuß etwas vom Gas genommen. Keine Angst, bei Songs wie dem Opener wird schon noch Tempo gebolzt. Insgesamt haben die Jungs sich scheinbar mehr Gedanken um das Songwriting gemacht. So knacken alle Songs die 4-Minuten-Marke. Eigentlich bin ich ja eher ein Freund der kürzeren Songs, aber HAVOK verlieren nicht den roten Faden oder ergötzen sich an hundertfachen Wiederholungen bestimmter Parts. So behalten die Songs Zug und neben messerscharfen Riffs haben auch ausgeklügelte Soli ihren Platz. Leider hat das Album mit ´ Waste Of Life ´ und ´ Children Of The Grave´ auch zwei Songs, denen der Druck und die Inspiration etwas abgehen. Die sind musikalisch fast so langweilig wie Megadeth in ihren schwächsten Phasen (die für mich 90% des Bestehens beinhalten) – zum Glück sind dann zumindest die Vocals bei HAVOK aber besser. Alles in allem ist mir aber eine Band lieber, die sich weiterentwickelt und nicht ständig die gleiche Platte rausbringt. Da sind die beiden Ausrutscher nach unten verkraftbar, denn es bleiben ja noch 8 richtig starke Thrasher.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren