Aus dem Duo Jonny Pettersson (u.a. GODS FORSAKEN, WOMBBATH) und Shouter Ralf Hauber (REVEL IN FLESH) ist ein Trio geworden, denn ex-GOREFEST Trommler Ed Warbie ist kurzerhand eingestiegen, um die Songs für „Into the Red“ einzudreschen. Dabei handelt es sich hier keineswegs um eine durchgängige Blast Speed Abrissbirne, auch wenn der titelgebende Opener dieses vermuten lassen könnte. Spätestens bei „At the Dead of Night“ wird klar, dass das inhaltliche Horror-Konzept auch durch Schauer-Atmosphäre und viel Abwechslung musikalisch umgesetzt wurde. Ralf grunzt und kreischt dazu aus vollster Brust und verleiht den Songs so noch mehr Atmosphäre. Zwar krallen sich die Wurzeln der Songs fest ins Fleisch des 90er Jahre Death Metal, jedoch versprühen die Songs eine bedrohliche Atmosphäre wie man sie eher aus dem atmosphärischen Black Metal kennt. Insofern haben wir es hier nicht einfach nur mit einem weiteren Aufguss alter ENTOMBED, DISMEMBER & Co zu tun – hier spielen auch frühe SLAYER oder KING DIAMOND mit hinein. Mit „Into the Red“ liefern HEADS FOR THE DEAD ein Stück Horror-Death Metal Haute Couture ab und nicht einfach nur ein weiteres Balleralbum von der Stange. Passend dazu hat das Branca Studio (u.a. PARADISE LOST) morbide Artworks geliefert und das Label hat tolle Versionen (u.a. farbiges Vinyl, Coffinedition usw.) hergestellt. Morbide Sounds für eine morbide Zeit!
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