Der versteht es aber mit seiner Stimme wie kaum ein anderer die glorreichen Zeiten von Kai hansen mit Michael Kiskes zu vereinen und wieder aufleben zu lassen. Natürlich tendiert auch die Musik auf dem Zweitwerk „sign of the winner“ wieder in die Richtung alter Helloween. Songs wie „destiny“ zeigen deutlich, daß man sich an seine Idole durchaus annähern kann, ohne plump zu covern. Diesmal hat man jedoch absichtlich auf diverse gutklingende Gastmusiker verzichtet - denn diesmal will man gleich und ohne Hilfe den großen Wurf erlangen. Was beim ersten Album noch ein Anreiz zum Kaufen war und die Songs auch durchaus veredelte, fehlt mir auf dem neuen Werk „sign of the winner“ allerdings irgendwie. Jetzt sind sie wirklich auf sich alleine gestellt, und man kann nur hoffen, daß Heavenly trotzdem noch viele neue Fans hinzugewinnen können. Musikalisch unterscheidet sich „sign of the winner“ nämlich nicht allzuviel vom Vorgänger, was auch der Grund für meine äußerung, lieber doch einige Gastmusiker dabei zu haben, ist. Eine professionelle Produktion von Tommy Hansen berechtigt leider noch nicht ein superbes Album abzuliefern. Denn sowohl Cover (wenn auch nebensächlich), als auch die Musik hat etwas nachgelassen. Die Lieder ähneln zu sehr dem Debüt, welches aber, subjektiv betrachtet, noch die besseren Ideen aufwies. Trotzdem ist „sign of the winner“ alles im allem ein gutes Album geworden, was aber bestimmt nicht reichen wird, die (angesichts der anhaltenden Veröffentlichungsflut) sehr skeptische Power Metal Fangemeinde restlos zu begeistern. Wünschen wär es ihnen jedenfalls, daß Songs wie das Angra lastige „still belive“ oder das epische „until the end“ von „SotW“ mal Klassiker wie „ride the sky“ oder „how many tears“ von Helloween werden!!!
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