VÖ: 14. November 2013 • Label: This Is Core Records
23. November 2013
Die Jungs spielen modernen Metalcore mit viel Melodie, hohen Mosh-Anteilen, einer stark groovenden Orientierung und einigen Breakdowns. Sehr positiv ist, wie ich persönlich finde, dass High Hopes gänzlich auf den Clean-Gesang verzichten. Das ist aber leider auch schon fast das Beste an „Self Revival“. Zwar ist produktionsmäßig und handwerklich nichts an der Platte auszusetzen, zu meinen Lieblingsplatten wird das Debut jedoch trotzdem nicht zählen. Dazu fehlt es High Hopes einfach an Alleinstellungsmerkmalen, an dem gewissen Etwas. Der mitreißende Beat ist auf der Platte einfach nicht so recht zu finden. Die Lieder sind allesamt nicht schlecht, sie sind aber eben auch nicht besonders, sondern eher dem Metalcoredurchschnittssound zuzuordnen. Dennoch möchte ich High Hopes mit ihrem Debut nicht zu schlecht darstellen, sondern vielmehr möchte ich Fans von Bands wie Parkway Drive, Bury Your Dead, Stick To Your Guns nahelegen, sich selbst ein Bild zu machen. Außerdem stelle ich gerade fest, dass die Lieder besser werden, je häufiger man sie hört (z. B. ‚1953‘, ‚Young At Heart‘). Vielleicht sollte man die Band also nicht allzu schnell als Durchschnitt abstempelt, sondern sie vielmehr als talentiert im Hinterkopf behalten und den Jungs etwas Zeit zur musikalischen Selbstfindung geben
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