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Lunar Aurora - Hoagascht

VÖ:   •   Label:  Cold Dimensions
14. März 2012

Der Nachfolger „Seelenfeuer“ war ebenfalls hervorragend, danach kam mir leider kein Album der Band mehr zu Ohren. Mit diesem Album melden sie sich nun bei mir zurück, es ist bereits das neunte Album der Band, die ihrem Stil des atmosphärischen Black Metals treu geblieben sind. Es handelt sich wohl um das erste Black Metal Album, das lyrisch komplett in Ur-bayrisch verfasst wurde. Der Opener wird von einem Gedicht eines (gefühlt) alten Ur-Bayern bereichert, das es einem kalt den Rücken herunterläuft. Die meist sehr langsamen und ruhigen Songs schaffen Atmosphäre. Dazu Klänge der Nacht von Tieren und anderen Geräuschen der Natur und natürlich Keyboardklänge. Die Musik der Band ist harter Tobak. Man muss sich Zeit nehmen und zurück lehnen, die Musik und die Klänge auf sich wirken lassen. Der Sound ist roh und jüngere Fans, die glauben Dimmu Borgir sind Black Metal, werden nichts mit derartiger Schwere anfangen können. Ein Song wie „Beachgliachda“ erinnert mich gar an das erste Werk von Type o Negative, derart seltsame Klänge habe ich selten gehört. Die lyrische Umsetzung des tiefbayrischen, fällt durch die Verzerrung des Black Metal typischen Sound nicht sonderlich ins Gewicht. Die Songs sind ansonsten relativ simpel gehalten und langsam, kriechend, wobei der Song "Håbergoaß" hier durch flottes Midtempo heraussticht. Insgesamt ein gutes, interessantes Black Metal Album, aber kein Hammer.
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