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Holy Martyr - Invincible

VÖ: 16. Juli 2011   •   Label:  Dragonforce

Zunächst fällt die thematische Verschiebung ins Land der aufgehenden Sonne auf: die kriegsbegeisterten Italiener haben sich dieses mal von der Geschichte der Samurais inspirieren lassen.
Musikalisch geht man noch eine Spur gradliniger vor als auf "Hellenic Warrior Spirit", was allerdings in diesem Fall nicht unbedingt bedeutet, dass die Scheibe besser geworden ist. Ivano Spiga & Co halten nach wie vor die Fahne des truen Metal hoch und die Kompositionen dürften die kuttentragende und Nieten behangene Fangemeinde des traditionellen Metal á la Stormwarrior durchaus ansprechen. Allerdings kränkelt die Scheibe, meiner Meinung nach, auch an der selben Krankheit wie das aktuelle Werk der oben genannten Combo: es fehlen die echten Hits. Mit Songs wie "Kagemusha" gelingen zwar auch eingängige Melodielinien, allerdings wirken diese zu uninspiriert, um mich wirklich aus dem Sessel zu reißen. Da kann ich mich doch eher für abgefahrene Songs wie Ninja Magics "The Way of life" begeistern.
Was bleibt also unterm Strich? "Invincible" ist ein solides True Metal Album geworden, dem jedoch die großen Momente fehlen und welches in meinem persönlichen Ranking zwischen den beiden Vorgängern steht.

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