Als Alexander der Große sein Weltreich erobert hat, haben sich offenbar die Ur-Ur-Ur-Usw-Großältern von Manowar und In Extremo in einer düsteren Höhle gepaart und lange nach Rom sprang dann "Holy Marytr" aus dem Ei - allerdings wollen die Italiener lieber Griechen sein. Wie auch immer...
Die Jungs haben eine leichte Vorliebe für Kriege, Krieger und Sparta (was wiederum Krieg und Krieger bedeutet) und wenn man das Erstwerk (die beiden EPs untereschlagen wir) der Jungs einwirft, dann hört man sich zunächst einen langen Vortrag über irgendwas an und dann rumpelt der True Metal aus den Boxen. Während die Musik 100% true ist, so erinnert der Gesang (uns die Ausprache) irgendwie an In Extremo oder Subway (zumindest bei Legion's Oath).
Wer zuhause gerne in einer Ritterrüstung herumläuft, alte Sacred Steel oder Rumpeltruemetal liebt, der ist mit "Still At War" bestens versorgt. Ich für meinen Geschmackl muss zugeben, dass mir die Scheibe bei den ersten Hördurchgängen überhaupt gar nicht gefallen hat: vor allem die Gesangslinien haben mich abgenervt. Nachdem die Scheibe nun seit einigen Wochen immer wieder mal in meinem Player rotierte, muss ich meine Meinung etwas nach oben korrigieren. Dennoch halte ich Holy Martyr und "Still At War" bestenfalls für eine Zweitligatruppe. Hier trieft selbst mir als bekennendem True Metaler zu viel Klischee und Kriegsmythos aus den Boxen.
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