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Horn Of The Rino - Summoning Deliverance

VÖ: 21. September 2014   •   Label:  Doomentia Records

Diese Mischung ist jetzt ja nicht so neu, aber HORN OF THE RINO gehen noch weiter und bedienen sich auch bei Sludge und Death Metal. Bei den vielen Zutaten kann man ja ein leckeres Leipziger Allerlei erwarten, das wird es dann aber leider nicht.
Da die Band die Stile eher Songweise mischt, hört sich das Album streckenweise wie ein Sampler an. Was ja auch Vorteile haben kann. Leider sind die einzelnen Songs aber alle nicht wirklich überzeugend. Die drei Doom Nummern stehen am weitesten außerhalb des sonstigen Sounds. Doom muss für mich mächtig und erhaben klingen, diese Attribute kommen mir beim Hören der drei Doom Tracks nicht in den Sinn. Und die Stimme, die im Info als „soulful“ bezeichnet wird, klingt für mich eher grauenvoll. Aber das geht mir ja bei 99,5% aller klassischen Metal Vocals so. Auch die Songs, in denen es dann heftiger zur Sache geht, zünden bei mir auch beim zweiten Anlauf nicht.

Mir fehlt die Leidenschaft und  Inspiration, allein das Mischen von Stilen reicht nicht. Sicher hat das Album einige hörenswerte Momente, insgesamt ist das aber zu wenig. Wem also empfiehlt man ein Album, das weder Fisch noch Fleisch ist? Natürlich: Veganern! Aber Achtung, so richtig Tofu ist es dann auch nicht.

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