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Horna - Aäniä Yössä

VÖ: 15. September 2006   •   Label:  Debemur Morti

Vier Tracks ueber 40 Minuten sprechen ja schon eine deutliche Sprache und so ist die Richtung, in die das Album geht, schon vor dem ersten Hoeren klar. Der Opener Raiskattu saastaisessa yalossa ueberzeugt den Hoerer mit eingaengigen Riffs im Midtempobereich und einem Rhytmus, der zum Mitnicken animiert. Schwarzwurzel Corvus kreischt sich die Seele aus dem Leib, dass man fasst schon um sein Leben fuerchten muss. Track zwei und drei fuehren das Konzept des ueber neun-minuetigen Openers konsequent weiter, auch wenn sie an dessen Klasse nicht ganz herankommen. Die Perle des Albums jedoch ist der vierte und letzte Track Ääni Yössä. Ueber 21 Minuten hinweg versetzt dieses Meisterstueck den Hoerer in einen Trancezustand, fuer den es im Black Metal wirklich wenig Vergleiche gibt. Eine Handvoll Riffs mit einigen Variationen, ein Klanggewitter wie im Schneesturm. Die Musik (oder der Krach) umfliesst und lullt ein, bis endlich Corvus' eiskaltes Kraechzen einsetzt und einem trotz hellen Sonnenscheins einen Kaelteschauer ueber den Ruecken jagt. Sofort erfuellt einen die Kaelte und die einteonige Melodie und man fuehlt jeden Schrei wie einen Stich. Diese Musik ist definitiv nicht dafuer gedacht, um im Sommer beim Grillen gehoert zu werden und auch wer eine druckvolle Nummer erwartet, wird hier enttauescht. Horna bieten mit Aäniä Yössä ein erstklassiges Old School Black Metal Album und wer nach "unglaublich emotionaler Musik" sucht, der ist hier genau richtig! (Lennart von Schwichow)

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