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I Killed The Prom Queen -Beloved

VÖ: 16. Februar 2014   •   Label:  Epitaph/ Indigo

Denn die australischen Metalcore-Pioniere von I KILLED THE PROM QUEEN haben sich wieder zusammengefunden und nach sechs Jahren ein neues Album mit dem schönen Titel "Beloved" aufgenommen. Und anders, als es meine einleitenden Worte vermuten lassen, starten die Australier nach einem Intro unerwartet stark. Denn mit 'To The Wolves' düstern die Australier ganz schön herum. Killerriffs treiben den Song dynamisch vorwärts, ehe sich melancholische Härte Bahn bricht. Das gute an I KILLED THE PROM QUEEN ist, dass im Gegensatz zu anderen Metalcore-Größen auch die melodischeren Parts nicht immer mit klarem Gesang unterlegt werden. Growling rules! Hinzu kommt, dass ein Hang zu großartigen Melodien nicht von der Hand zu weisen ist, aber halt immer auch vor dem Hintergrund brutaler Härte ('Bright Enough').

Dass dieser Longplayer nur entfernt nach Metalcore klingt und so richtig zu überzeugen weiß, könnte auch daran liegen, das IKTPQ selbigen 2013 in der schwedischen Death Metal Hochburg Götheburg mit Fredrik Nordström (BRING ME THE HORIZON, AT THE GATES, IN FLAMES, DIMMU BORGIR) aufgenommen haben. Natürlich dürfte auch das Line-up eine Rolle spielen, sammelte doch Jona Weinhofen Erfahrungen bei BLEEDING THROUGH und BRING ME THE HORIZON, der neue Screamer Jamie Hope bei RED SHORE oder Shane O'Brian bei den DEEZ NUTS.

So kommt der Sound eher wie melodischer Death Metal skandinavischer Prägung mit allen möglichen Facetten daher. So bereichern groovige Passagen zum Beispiel den Song 'Melior', die in 'Thirty One & Sevens nahezu zelebriert werden. 'Calvert Street' geht richtig auf die Zwölf, nennt aber auch klaren Gesang und durch Keyboards gestützte festliche Passagen sein Eigen. So sieht metallische Abwechslung aus! Vor diesem Hintergrund ist 'Kjaerlight' eine ganz besondere Perle, weil besonders sensibel und melodiös und sogar mit Streichern? Hymnische Elemente mit gelungenem Gitarrensolo wurden in 'The Beaten Path' und 'No One Will Save Us' gesichtet. Weltklasse ist auch der Rausschmeißer 'Brevity'.

Kurz: Wider Erwarten konnten mich I KILLED THE PROM QUEEN mehr als überzeugen, da ihr genuin eigener Sound nur so vor dynamischer Energie, brutaler Härte, melancholischer Melodik und abwechslungsreicher Variabilität strotzt! Metalcore mal anders eben oder eben anders.

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