Peter sprach damals eine Empfehlung für die Fans früher Maiden Alben aus und man darf wohl festhalten, dass sich an der musikalischen Orientierung der Jungs nichts geändert haben: noch immer klingt das Quartett nach Bands wie Maiden, Attika, Lizzy Borden oder auch Zed Yago (gerade der Opener "Out For Blood"), wobei der letzte Vergleich besonders überrascht, da Icarus Witch einen Sänger haben, Zed Yago aber bekanntlich eine Sängerin.
Beim sehr getragenen "Mirror, Mirror" konnte man übrigens Joe Lynn Turner als Gast verpflichten und der Songs kann durch einen klassischen, eingängigen Chorus überzeugen, der auch von einer Band wie PC 69 hätte stammen können.
Insgesamt fehlt mir auf der Scheibe etwas der Druck, was auch in der sehr traditionellen Produktion begründet liegt. Zudem fehlen auch auf dem zweitwerk, ähnlich wie auf dem Debüt, echte Hits. So plätschert die Scheibe durch die Boxen, hier und dort horcht man mal auf, wirkliche Glücksgefühle stellen sich jedoch nicht ein. Was bleibt ist eine solide, traditionelle US Melodic-Power Metal Scheibe ohne wirkliche Höhepunkte.
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