Auf ihrem jüngsten Werk „Stones At Goliath“ - welches neben der „Pandemonium“ EP und dem Vorgänger-Album „Ballades ’n’ Bullets“ der nunmehr dritte Output der Band um Van Canto-Drummer Bastian Emig ist - geben IN LEGEND die Antwort: Ja, es funktioniert und ja, es klingt! Warum ist das so? Vermutlich weil IN LEGEND in dem was sie tun sehr ambitioniert zu Werke gehen und nichts dem Zufall überlassen. Von 45 Song wurden 20 aufgenommen, wovon es wiederum 14 auf das Album brachten. Wenn hier von Songs die Rede ist, ist das zudem auch so gemeint, denn nahezu allen Kompositionen auf „Stones At Goliath“ liegt ein gewisses Hit-Potential zu Grunde. IN LEGEND legen es gewissermaßen darauf an, indem sie beispielsweise Refrains mit Mitsing-Charakter und Call-Response-Gesänge wie beispielsweise in „King of Apathy“, oder „Envoys Of Peace“ gekonnt in Szene setzen. Außerdem erweitert die Band ihre Klangpalette auf „Stones At Goliath“ um einen Chor, womit sie bei mir persönlich offene Türen einrennen und das vorletzte Stück „On The Morrow“ ist ein Musterbeispiel dafür, wie man mit gekonntem Mehrstimmeneinsatz einen Song bereichern kann. Der Gesang von Emig ist zudem kraftvoll und gehört nicht in die „Eier-Metal“-Ecke. Drums und Bass liefern das erforderliche Fundament. Alles bestens also. Am besten direkt mal auf die mit aufgeführten Links schauen, denn IN LEGEND haben im Netz einiges zu bieten womit man sich ein gutes Bild von der Truppe machen kann.
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