Abermals bedient man sich inhaltlich der Sci-Fi Szene, musikalisch gibt es aber ganz unfuturistischen Heavy Metal - und der Abspann von "Cyber Hero" zeigt uns dann auch die Tücken der hochtechnisierten Cyberwelt auf, mit der wir alle schon zu kämpfen hatten.
"Condition Red" war für mich ein Höhepunkt im bisherigen Schaffen der Hamburger und der Nachfolger "Battering Ram" konnte da auch nicht so ganz anschließen. "Megatropolis" wirkt für meinen Geschmack etwas polierter und geschliffener als "Condition Red", ist aber ein sehr gefälliges Metalwerk mit vielen gelungenen Melodien, stampfenden Rhythmen (z.B. "A Tale..") und kernigen Gitarren. Dabei setzt man im Hause Iron Savior abermals auf Abwechslung wenn es um die Festlegung eines Speed Limits geht: "Running Riot" ist ein schneller Nackenbrecher, "The Omega Men" ist ein flotter Midtempo Rocker und "Cybernatic Queen" oder "Cyber Hero" sind druckvolle Midtempo Songs mit gemäßigtem Tempo. Gerade letzterer erinnert vom Refrain sogar etwas an "Pretty Maids" zu "Future World" Zeiten.
Hoffen wir das "Farewell and Good Bye" keinen allzulangen Abschied bedeutet.
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