Zum Hauptinhalt springen

Iron Walrus - Insidious Black Sea

VÖ: 10. April 2014   •   Label:  Redfield Records

(Heimtückisches, hinterhältiges Schwarzes Meer, eine aktuelle Anspielung auf die Krimkrise? Man weiß es nicht.) Jedenfalls haben sich die Jungs von IRON WALRUS in der Tradition von Bands wie  ST. VITUS, UNSANE, EYEHATEGOD, GOATSNAKE, HELMET und QUICKSAND dem doomigen, sludgigen Noise Rock verschrieben und so gibt es in musikalischer Hinsicht auch übelst etwas auf die Ohren: Das Riffing sorgt für überzeugende Härte, der Bass für den nötigen, mitunter krachigen Druck, der durch die treibstoffartigen Drums noch verstärkt wird. Aktivposten ist auch das authentische, ursprünglische Geshoute. Da wird nichts beschönigt oder metalcoremäßig verstellt.

Während der Opener 'Sleep' zumeist midtempo-doomig daherkommt, wird mit 'Get Murderd' nicht nur in Puncto Tempo eine Schippe draufgelegt, sondern auch in Hinsicht auf düstere, energetische metallische Melodik. Im Gegensatz dazu ist 'Erdbeermund' ein überaus exotischer Song, der eine sozialkritische Adaption des Gedichtes "Ich bin so verrückt nach deinem Erdbeermund" darstellen könnte, lebt der Song doch von dem starken Kontrast der Musik und den altertümlich vorgetragenen Texten. 'Minds' lebt dagegen durch seine hypnotischen Riffs, 'You' und 'Missing Times' bestechen durch ihre MOTÖRHEAD-artige Ursprünglichkeit und Energie, Gleiches gilt für den Rausschmeißer 'Heat', der hintergründig aber etwas melodiöser ist.

Kurz: IRON WALRUS haben mit "Insidious Black Sea" in der Tat ein Sludge-Noise-Rock-Ungeheuer erschaffen, das durch seine rotzig rockige Attitüde und seine authentisch dynamische Hypnotik zu überzeugen weiß.

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?