Der Opener klingt noch nach solider Kost, aber schon der folgende Track fällt ab und ich wundere mich über die unüblichen orientalischen Anleihen im Sound; das ist mal was anderes und geht Ok. Zu dieser Zeit ahne ich aber noch nicht, dass diese Einflüsse mit der Zeit auf ´Invitation II Dig´ Überhand nehmen und dann doch nerven. Die Band bewegt sich - bis auf diese auf Dauer nicht vorteilhaften Einflüsse - in den üblichen Genregrenzen. Mal gibt es schmachtende Tracks wie ´Demon Jive´, bei dem sich dann auch die Stimme mal fast überschlägt – watt emotional! Wenn die Band dann wie bei ´Tomorrow Never Knows´ etwas experimenteller wird, will der Funke auch nicht überspringen. Die Jungs schaffen es einfach nicht, Spannung in den Track zu bekommen, der zu gleichförmig vor sich her dudelt. Wo bleibt die Explosion? Bei ´Derive´ gibt es dann in der Stimme leichte Anleihen an Placebos Brian Molko. Egal in welchen Gefilden die Platte gerade schippert, sie klingt wenig kreativ und vermag es nicht, den Hörer zu fesseln. Eine knapp durchschnittliche Platte.
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