Grenzüberschreitend präsentiert sich 2012 nicht nur das Line-Up der deutsch-schwedischen Formationen, sondern auch der Stil. Mit Songs wie „Higher“ greift man zwar Stilelemente des sehr gefälligen Vorgängers auf, Hits wie „Hell Just Arrived“ oder „Love Is A Killer“ wollen sich aber auf „Common Ground“ auch nach dem x-ten Durchlauf nicht offenbaren. Der Fünfer hat sich den etwas düsteren Grundtenor des Vorgängers beibehalten, doch auch nach mehreren Durchläufen konnte ich zunächst gar nicht sagen, ob die Scheibe bereits zum wiederholten Male gestartet war oder nicht, da markante auditive Orientierungspunkte fehlen. Mit Songs wie „Fire and Flames“ oder „Burried Alive“ würde man sich stilistisch zwar durchaus auf dieselbe Bühne spielen, die auch die Pretty Maids oder The Poodles beackern. Ferner finden sich auch Schnittpunkte mit dem neuen Wig Wam Album oder der druckvollen Arbeit der Scheizer von Shakra, doch das alles hilft den Songs des zehnten Longplayers nicht, sich an den eigenen Haaren aus der Flut der Veröffentlichungen zu ziehen.
Jaded Heart bleiben auf „Common Ground“ dem Post-Bormann-Stil treu, können songwriterisch jedoch nicht an „Perfect Insanity“ anknüpfen.
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