Und wer jemals am North Carolinian Barbecue, dem sog. Pig Pickin’ teilgenommen hat, der weiß, wie ein Schwein schmecken kann.
In Sachen Metal haben vor allem die Truemetaller von Twisted Tower Dire von sich reden gemacht. Jetzt wird mit Jam Pain Society ein weiteres Kapitel der harten Rockmusik aus Raleigh, North Carolina aufgeschlagen. Die Band um Frontfrau Leah Kirby bietet zentnerschweren, etwas düsteren Rock, was sich auch im Frontcover widerspiegelt. Die Wurzeln des traditionellen Rocks werden jedoch immer wieder offenbar und zusammen mit der weiblichen Stimme, die hier und da an Frau Nasic von den ehemaligen Guano Apes erinnert, kreieren die Herrschaften einen druckvollen Rocksound, der bestens in die amerikanische Musiklandschaft des 21. Jahrhunderts passt. So schreckt man z.B. bei „Erase You“ nicht vor elektronischen Passagen zurück. Auf der anderen Seite konnte man Altkisser Ace Frehley für ein Gitarrensolo bei „The Ride“ gewinnen. Daran zeigt sich die musikalische Bandbreite der Band.
„Black Light Messiah“ ist ein rundes, druckvolles und modernes Rockalbum mit einer Ladung starker Songs – allerdings fehlt mir persönlich der Funken, der die Songs für mich unvergesslich macht, so dass ich auch nach vielen Durchläufen noch Schwierigkeiten mit der Identifizierung der Songs habe. Die Zutaten stimmen jedenfalls, für meinen Geschmack könnte die Mucke der Band aber noch etwas feiner abgeschmeckt werden.
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