Zum Ersten wären da die Pink Floyd-mäßigen Psychedelic-Spielereien, die häufig langsam und sehr angenehm aus den Boxen wabern. Die Langsamkeit, mit der Jex Thoth meist zu Werke gehen, erinnert schon manchmal an schwerfälligere Doom-Combos. Doch auf diese Stilistik ist man gar nicht festgelegt: Hier und da schimmern auch Noiserock-Anflüge durch („Ejhä“), die mitunter schwer zu verdauen sind. Dafür, dass sich „Blood Moon Rise“ dann doch noch erschließt, sorgen neben Jex Thoth’s lieblicher Stimme tolle Melodien wie in „Keep Your Weeds“. Der emotionale Höhepunkt ist das mit Streichern unterlegte, wunderschöne „Psyar“.
Besonders leicht machen es Jex Thoth dem Zuhörer sicher nicht, doch kämpft man sich durch die 9 Songs, wird man im Endeffekt mit einem intensiven Hörerlebnis belohnt.
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