Die beiden Death Metal Urgesteine können mit der Menge ihrer Veröffentlichungen mittlerweile Umzughelfer zum Fluchen bringen. Wie nicht anders zu erwarten, zocken JOHANSSON & SPECKMANN auch gemeinsam Death Metal der alten Schule. In der Regel sind die Tracks im oberen Mid Tempo angesiedelt. Manchmal - wie bei ´Taste The Iron´ - wird es dann aber auch mal langsamer. Gut war die Entscheidung, Paul Speckmann die Vocals zu überlassen; es ist weiterhin eine Freude, wie er sich jede Silbe aus dem Leib kotzt. Er spielt hier übrigens nicht, wie sonst üblich die 4 Saiten, sondern ist auf Sulpur Skies einmal nur für den Gesang zuständig. Auch der Bass wurde wie die Gitarre von Rogga eingespielt.
Es ist erfreulich, wie stark die Riffs auf ´Sulpur Skies´ ausgefallen sind. Oft werden bei solchen Projekten ja die Reste verramscht, die nicht zufälligerweise noch in irgendwelchen Schubladen oder Files schlummern. Entweder ist das hier nicht passiert oder es schlummern wahre Schätze in den Archiven. Mit ´Rotten Lands´ gibt es sogar einen Track, der das Zeug zum Death Metal Hit hat. Die Drums wurden von Brynjar Helgetun (unter anderem Ribspreader) übernommen, der sich auch um die gelungene Produktion gekümmert hat.
Schön, dass meine Befürchtung, dass es sich hier um ein überflüssiges und schnell zusammengeschustertes Werk handelt, unbegründet ist. Death Metal Fans jeden Alters sollten sich mal anhören, was die beiden Recken hier noch aus dem Ärmel schütteln.
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