Doch schon die ersten Riffs zeigen, wer hier am Steuer sitzt: der gute alte Gevatter Hardrock. Von Bonfire bis zu Skid Row, Bon Jovi, Mötley Crüe, harten Warrant, Danger Danger, White Lion oder den L.A. Guns - Johnny Lima macht alle Freunde des kratzigen amerikanischen Hardrock glücklich. Dabei haben wir es hier weniger mit Lipstick und Sleaze als mit Motorradclub und verrauchten Gibson Tunes zu tun.
Allerdings könnten Refrains wie von "Wildflower" auch auf Poisons "Open Up" oder Mötley Crües "Dr. Feeldgood" gewesen sein: genial! Lima liefert 12 Songs der Handeslklasse A ab und es gibt keine Aussetzer auf der Scheibe. Geschickt variiert der Sohn portugiesischer Einwanderer die Arrangements seiner Songs, fügt hier mal ein bißchen Keyboard ein, hält die Klampfe dort mal etwas kratziger und vor allem setzt er durchgängig auf Druck und eingängige Melodien.
Revolutioniert Lima die Musikszene? Wohl kaum. Ist "Livin Out Loud" eine geile Scheibe? Mit Sicherheit!
Also, Mr. Lima, "Gimme some Rock, so I can roll"!
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