Doch aufgepasst, die Band ist völlig instrumental unterwegs und das Ganze recht erfolgreich. Mit ihrem Album „V“ gibt es nun einen neuen Tonträger, der auf eigentlich essentielles wie Lyrics verzichtet, anstelle dessen völlig auf groovende Riffs setzt und getreu dem Motto „Die Wüste lebt“ die Größe, Freiheit und Einsamkeit des Südwestens der Staaten auf Tonträger einfängt.
Mit den 8 Tracks aus dem Album und einer Gesamtspielzeit von rund 35 Minuten versuchen Karma To Burn mit rein instrumentalen Stücken einen hypnotischen Klangkosmos zu schaffen, in dem einzig und allein Riffs und Grooves des Trios Mittelpunkt der Musik sind. Mit „Jimmy D“, "The Cynic" und dem Black Sabbath Cover von „Never Say Die“ huldigt die Band ihren Wurzeln und begrüßt ausnahmsweise einen Sänger in ihren Reihen. Daniel Davies (Year Long Disaster) veredelt die treibenden Grooves dieser Tracks mit seiner markanten Stimme. Zugegeben gefallen mir diese beiden Songs schon am besten. Für den geübten Metalhörer ist das ganze keine schwere Kost, die Riffs sind dufte, der Sound ordentlich abgemischt, darüber hinaus richtig fett gemastert. Trotz des überwiegenden Fehlens des Gesangs, rockt die Scheibe im Midtempobereich ordentlich daher, ähnlich wie ein Dodge Ram mit 60 mph über den Highway. Mich hat’s überzeugt.
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