Die Jungs machen das aus Spaß an der Freude. Sie haben seit über 20 Jahren ein stabiles Line Up, machen live richtig Spaß und bringen in eher großen, aber regelmäßigen Abständen, richtig gute Alben raus. Da gibt es keine Schnellschüsse und somit auch kein Füllmaterial. Man hört der Scheibe an, dass die fünf Freunde weiterhin richtig Bock auf diese Musik haben. Stilistisch sind sich KEITZER treu geblieben. Was ich zum Vorgänger ´Where The Light Ends´ geschrieben habe, gilt zu großen Teilen auch für das aktuelle und mittlerweile achte Album. Der Grind der Anfangstage ist eher rudimentär am Start und der Death Metal hat eindeutig die Vorherrschaft übernommen. Eigentlich mag ich diesen eher fetten, moderneren Sound nicht, den Keitzer inzwischen fahren. Wohl auch dank der guten Produktion von Jörg Uken klingen die Tracks immer fett aber nie künstlich oder Bolle. Vieles, das als moderner Groove Metal angepriesen wird, kommt bei weitem nicht an die Wucht von KEITZER heran. Eine kleine Neuerung im Sound findet sich dann aber doch. Bei ´…Of Eden´ und ´To Drown This World´ gibt es Black Metal mäßige Gitarrenparts. In diesem Umfang sind sie interessante Farbtupfer, ich hoffe aber, dass dieses Element nicht weiter ausgebaut wird.
Fans der Band und alle, die auf modern klingenden Death Metal mit old school Spirit stehen, sind bei KEITZER weiterhin hervorragend aufgehoben.
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