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Killwhitneydead - Nothing Less, Nothing More

VÖ: 15. Februar 2008   •   Label:  Swell Creek Records/Soulfood

Eine große Stärke der Band ist Shouter Matthew. Er klingt wie Gollum, wenn er in Homer Simpsons Würgegriff, mit dem sonst Bart malträtiert wird, die letzten Töne rausgurgelt. Leider ist an ´NLNM´ aber nicht alles dufte. Das Cover mit zwei düsteren Mädels, die sich der Homoerotik hingeben, mag ja noch Geschmackssache sein. Und über die zum Teil stumpfen Gewaltphantasien der Texte kann ich auch noch hinwegsehen - ist ja nur ein Booklet und kein literarisches Werk. Was mir über die gesamte Spielzeit die Freude an der Platte vermiest, sind die viel zu oft eingesetzten Samples. Was bei ´Maybe Death Is A Gift´ gut funktioniert, nimmt vielen Songs und der Platte insgesamt den Fluss und die Atmosphäre. Hier wäre viel weniger eindeutig viel mehr gewesen. Wenn die Amis da etwas auf die Bremse treten, können sie sicherlich noch wesentlich intensiver und heftiger werden. Das Potential ist auf jeden Fall sehr viel versprechend.

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