Mit dem grandiosen „Hell on Wheels“ wird sofort die Marschrute festgelegt: kerniger Hardrock mit ordentlich Biss und eingängigen Melodien. Gerade die rauchige Stimme von Paul Shortino verleiht den Songs des Albums die uneingeschränkte Bar Band Eignung, die der ein oder anderen Kapelle durch eine zu polierte Produktion verloren geht. Doch auch das abwechslungsreiche Songwriting der Jungs um Drummer Carmine Appice sorgt für hohe Qualität, denn hier wird nicht nur Haarspray versprüht, sondern auch in Whiskey gebadet, vom 80er Glam Rock bis zum bluesigen Straßenrocker ist alles auf „II“ vertreten. „Knock ‘Em Dead“ beispielsweise geht problemlos als musikalische Umsetzung des Titels durch, da es wirklich Schlagkraft hat. Mit „The Ballad Of Johnny Rod“ wird das Partybarometer dann so richtig in die Höhe getrieben. Und auch „Running Wild“ dürfte Fans von BRAZON ABBOT Freude bereiten. Doch keine Sorge, mit „Take Me Back“ gibt es auch eine Ballade, die Zeit zum Verschnaufen gibt.
KING KOBRA liefern mit ihrem Zweitwerk nach der Widergeburt das wohl beste Album der Bandgeschichte ab und positionieren sich als sehr gefällige Schnittmenge aus WHITESNAKE, BRAZEN ABBOT & Co. Hut ab!
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