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Kju - Neon Lights Carve Shadows

VÖ: 28. Mai 2010   •   Label:  Swell Creek Records
23. Mai 2010

Als erster Song lief „Good Friends Got To Drink Together“, ein ruhiges Lied, das im vollen Kontrast zum Gebretter von AILD stand. Aber genau damit haben mich Kju sofort beim ersten Takt gecatcht. Mit „An Opposite Emergency” und „Curtain Calls” verfügt der neue Kju-Longplayer „Neon Lights Carve Shadows“ über weitere ehrliche und emotionale Lowtemposongs, die einschlagen. Wesentlich härter präsentieren sich die fünf Deutschen u. a. mit „A Motorway Escape“, „Rooftops” und „Brother, Sister”. Beides, Low- und Midtempostücke, stehen den Jungs äußerst gut zu Gesicht.
Kju machen Alternative-Crossover-Mukke, die in Richtung Boy Sets Fire und Deftones geht. Die gefühlvollen Vocals erinnern teilweise stark an den Gesang der langsamen Boy Sets Fire-Stücke. Fragt sich allerdings, wer zuerst da war? BSF oder Kju, die schließlich auch schon seit über zehn Jahren zusammen musizieren. O.K, BSF gründeten sich ein paar Jahre früher. Ist aber eigentlich auch egal, Kju machen auf ihrem aktuellen Album nämlich einfach nur richtig gute Musik. Bei der Platte handelt es sich im Übrigen um ein Konzeptalbum, auf dem die 12 Lieder inhaltlich zusammenhängend von einer Nacht in der Großstadt erzählen.
Freunden des Alternative kann ich die Platte nur wärmstens empfehlen. „Neon Lights Carve Shadows“ beweist, dass Kju mit großer Spielfreude dabei sind, und dass ihnen ihre Musik wirklich am Herzen liegt. Musik funktioniert nur über Emotionen, in welcher Form auch immer. Kju schaffen es Emotionen und somit ein Gefühl für Musik zu wecken. Meiner Meinung nach haben die Jungs auf ihrer Myspace-Seite noch viel zu wenig Klicks. Das muss geändert werden! Also, hört rein und überzeugt euch selbst vom Können und Einfallsreichtum der Band.

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