Mit dem neuen Album gab es dieses Mal eine Premiere, denn Akkordeon-Klampfer Sami durfte zum ersten Mal seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Mein Lieblingstrack der neuen Platte ist, ohne jeden Zweifel, „Jouni Jouni“. Gute Laune ist beim Anhören vorprogrammiert. Für mich hat dieser Track fast schon „Vodka“-Potenzial. Lediglich „Minä Näin Vedessä Neidon“ und „Sen Verran Minäkin Noita” spielen nicht ganz in meiner Liga. Den Jungs stehen Balladen nicht allzu gut zu Gesicht. Ich höre lieber ihre ehrlichen Partykracher. Im Allgemeinen darf man sich beim neuen Silberling wieder auf den markanten KORPIKLAANI-Sound freuen.
Was ich an den Songs des Klans aus dem Wald so gerne mag ist ihre Direktheit. Auf jedem Album verpassen sie ihren Songs einen ganz besonderen Schliff, der mich fasziniert. Weder verstehe ich die Texte, noch kann ich etwas mit Folk Metal anfangen – Trotzdem begeistern mich die Finnen aufs Neue. Sie haben einfach das richtige Gespür dafür, wie sie ihre Songs zusammensetzen müssen. So finde ich auch die Folks Metal-typischen Instrumente, wie das Akkordeon und die Geige, recht erträglich gehalten. Mit diesen werden den KORPIKLAANI Songs ihr ganz eigener Charme eingehaucht.
Für gewöhnlich ist Folk Metal eine der Musikrichtungen, mit der man mich zum Teufel jagen kann. Darum verwundert es mich immer wieder, wie gerne ich die Finnen doch mag. Ich werde wohl niemals Fan dieses Genres werden, aber für KORPIKLAANI springe ich gerne über meinen Schatten. „Noita“ überzeugt mit eingängigen Melodien, einer angenehmen Prise Härte und exotisch klingendem Gesang. Finnisch ist einfach eine tolle Sprache und in Verbindung mit volkstümlicher Musik ziemlich cool.
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