Und das gelingt Krokus erwartungsgemäß hervorragend. Gekonnt riffrockt man sich durch Hits wie "Fire", dem namensgebenden "Long Stick Goes Boom" oder Bedside Radio. Aber auch die neueren Nummern fügen sich nahtlos in die Setlist ein und sorgen für gute Laune, allen voran das grandiose "Hoodoo Woman". Marc Storace ist exzellent in Form und röhrt mit seiner Reibeisenstimme alles in Grund und Boden. Ansonsten gehören Krokus nach wie vor in eine Riege mit AC/DC, Rose Tattoo und Status Quo, will heißen: Wer bei diesem unwiderstehlichen Groove nicht mit den Füßen mitwippt, sollte schnellstens Arzt oder Apotheker aufsuchen.
Auch wenn die Publikumsreaktionen etwas nachbearbeitet klingen, gibt es hier 70 Minuten Spaß am Stück für gestandene Riffrock-Fetischisten.
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