Andreas Gesang schwankt wieder zwischen wohligem Flüstern und aggressivem Schreien, dazu gesellt sich die in den Keller gestimmte Gitarre von Jens. Thomas untermalt das Ganze mit seinem ganz eigenen Schlagzeugstil. Im Vergleich zu den vorhergehenden Scheiben ist die Produktion etwas trashiger ausgefallen, was aber gut zu den drei Songs passt. Die Tracks der ersten Seite sind schnell und dynamisch gehalten, beim Titeltrack wird stellenweise wie zu Gruesome-Zeiten geschrubbt. Der letzte Song ´Poema´ zeigt dann das andere Gesicht der Band. Der Song startet langsam und baut sich immer mehr auf. Andreas ruhiger Gesang steht im krassen Gegensatz zu den disharmonischen Gitarren. Wie immer schafft es das Trio, aus so unterschiedlichen Klängen einen Gesamtsound zu basten, der stimmig klingt. Wie gesagt, keine leichte Kost, aber es lohnt sich, sich mit dieser Single zu beschäftigen. Zumal auch die Aufmachung stimmt: es gibt durchsichtiges Vinyl und ein farbiges (natürlich trotzdem düsteres) A2 Poster dazu. Da die Scheibe im Handel wohl kaum zu finden sein wird, wendet euch an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Hoffentlich kommt bald wieder eine komplette Scheibe. Die Wartezeit darauf wird durch ´zyë´ aber angenehm verkürzt.
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