LAST WINTER liefern 12 Nummern ab, die zwischen Powerpop und modernem Rock pendeln. Bei ´Yellowbelly´ geht es mal etwas deftiger zur Sache; sonst gibt es Sunnyboy Rock. Obwohl das eigentlich nicht so Meins ist, kann ich diese Platte gut durchhören. Das liegt vor allem daran, dass die Band es schafft, nie kitschig oder pathetisch zu klingen. Auch wenn es etwas sphärischer wird, bleibt eine gewisse Bodenständigkeit bestehen. Und mit ´Neptune´ hat die Band einen Hit im Gepäck, der den Großteil der Konkurrenz in die Tasche steckt. Mir ist es wesentlich lieber, wenn Bands wie LAST WINTER offen zu ihrer poppigen Seite stehen, anstatt - wie viele Metalcoreler - auf Pseudoböse zu machen und doch nur braven Quatsch abzuliefern. Wenn die Band es schafft, sich gut im Markt zu positionieren, ist da ordentlich Luft nach oben. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie dann ihre Bodenständigkeit und positive Energie beibehalten.
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