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Lockerbie - Ólugsjór

VÖ: 09. März 2012   •   Label:  Kapitän Platte
Etwas komisch ist der Bandname, der an das Attentat über der schottischen Ortschaft erinnert. Wenn Slayer ein Album so betiteln verstehe ich das. Zu den ruhigen Klängen der Isländer passt der Name nicht wirklich. Die Band spielt epischen Indie Pop und bei der Herkunft liegt der Vergleich zu Sigur Ros auf der Hand. Ich ziehe Lockerbie den isländischen Megasellern aber vor. Stellenweise sind mir Sigur Ros einfach zu weinerlich, LOCKERBIE hingegen sind zwar melancholisch, verzichten aber auf übertriebenes Gehabe. So überschlägt sich die angenehme Stimme nicht. Das ist auch der Grund warum ich mir ´Ólusjór´ auch mehrere Male hintereinander anhören kann, während ich bei Coldplay innerhalb von 30 Sekunden das Radio ausmache. Den einzigen Vorwurf den ich der Band mache, ist, dass dieses Album nicht schon 2010 rausgekommen ist. Es wäre sicher ein großartiger Soundtrack für die Fahrt durch die isländischen Westfjorde gewesen.
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