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Logical Terror - Ashes Of Fate

VÖ: 04. Mai 2016   •   Label:  darkTunes/ Soul Food

Denn sie versehen das Genre mit ganz neuen und erfrischenden Impulsen, ohne dass die Einflüsse von Bands wie FEAR FACTORY, SOILWORK, SYL, MNEMIC oder MESHUGGAH zu leugnen sind. Dementsprechend ist es auch nur konsequent, dass Björn “Speed” Strid von SOILWORK in dem Song 'The World Was Mine' mitgewirkt hat. Der Track weiß nämlich durch seine geradlinige Authentizität zu überzeugen, kombiniert er doch dynamische Brachialität mit einem wohlproportionierten Maß an melodischer Emotionalität.

Auch für den Titeltrack 'Ashes Of Fate' hat man sich Verstärkung geholt, und zwar Jon Howard von THREAT SIGNAL. Herausgekommen ist ein Stück, das unbezweifelbar das Zeug zur epochalen Powerhymne hat, wird die gesteigerte Brutalität hier doch mit einem einen breiteren Raum einnehmenden und um einiges hymnischer daherkommenden Refrain kontrastiert. Eine sehr explosive Mischung. Für die Anhänger des experimentellen Moments ist dann 'Sleep Well The Darkest Night' eine wahre Freude, deutet sich hier doch auch der sich immer wieder wiederfindende Hang zu Orchestralik an, die allerdings immer organisch und passend zum Einsatz kommt. Das gilt auch für 'The Long Descent', ein Song, der vor Frische und Dynamik nur so strotzt und zudem durch seine melodische und leicht nachdenkliche Sphärik überaus mitreißend ist.

Ähnliches ist auch für 'Another Day Gone' zu beobachten, auch wenn hier phasenweise in Puncto melodischer Eingängigkeit noch eine Schippe draufgelegt wird, welche zugleich aber durch brettrige Riffs und durch fast schon grungig anmutende Passagen in ein musikalisches Kleinod verwandelt wird. Dass der Herausschmeißer 'Coming Undone' elementare Elemente einer sehnsuchtsvollen und versöhnlichen Powerballade enthält, stellt noch einmal eindrucksvoll unter Beweis, wie vielfältig und abwechslungsreich das Album ist.

Fazit: Den Italienern von LOGICAL TERROR gelingt es mit ihrem zweiten Longplayer "Ashes Of Fate", dem modernen Metal erfrischende Impulse zu verleihen, ohne mit der Tradition von Bands wie FEAR FACTORY, SOILWORK, SYL, MNEMIC oder MESHUGGAH zu brechen. Denn ihrer genuin eigenen Mischung aus brachialer Dynamik, authentischer Gradlinigkeit und emotionaler Melodik kann man sich nur schwer entziehen!

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