Zum Hauptinhalt springen

Lordi - Babez for Breakfast

VÖ: 10. September 2010   •   Label:  Sony Music

Nach der "Arockalypse" 2006 und Erfolgen mit dem Hit "Hardrock Hallelujah" folgte vor zwei Jahren mit "Deadache" ein anständiges, aber nicht grandioses Album, welches etwas softere Rocker wie "Monsters Keep Me Company" aufweisen konnte.
Das neueste Silbermonster der Nordmänner bricht mit Songs wie "This is Heavy Metal", "Rock Police" oder "Give Your Life For Rock'n'Roll" einmal mehr die Lanze für Heavy Metal, wobei allerdings das schwülstige Keyboard in "Rock Police" eigentlich zur sofortigen Verhaftung der gesamten Band durch die Musikcops führen müsste. Darüber hinaus klingt Obermonster Lordi stellenweise mehr denn je nach Uncle Reaper Bolthendahl (z.B. "Rock Police" und "Call of the wedding").
Zwar ist das Album durchgängig gut gelungen, doch die Höhepunkte warten mal wieder im letzten Teil der Scheibe. "Midnite Lover" überzeugt durch den coolen Refrain (auch textlich) und guten Hardrock. Einer der besten Lordi Songs bislang dürfte aber das kraftvolle "Non Stop Nite" sein, welches nicht nur kernige Riffs und dröhnende Drums aufweisen kann, sondern vor allem mitsingbare Melodien hat. Ein echter Hardrockkiller!
"Loud And Loaded" wirkt danach fast wieder etwas schwülstig, doch mit "Granny's Gone Crazy" wird nochmal richtig abgeräumt, bevor die Monstermänner uns mit "Devil's Lullaby" in die Einsamkeit der Nacht entlassen!
13 Songs unterschiedlicher Couleur, mal etwas härter, mal etwas softer, doch allesamt mit guten Melodien und kraftvollen Gitarren. Lordi zeigen, dass sie sich nicht nur auf Bühnenshow und Kostüme konzentrieren, sondern auch in der Lage sind ein ganzes Packet geiler Songs zuschnüren.
Bye, bye light, it's Lordi Night!

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?