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Lostprophets - The Betrayed

VÖ: 30. Januar 2010   •   Label:  Sony Music

„The Betrayed“ wartet mit Songtiteln wie „Dstryr/Dstryr“, „I fit wasn’t for hate, we’d be dead by now“, „Next Stop, Atro City” oder “It’s not the end of the world, but I can see it from here” auf. also alles andere als fröhliche Partymusik. Musikalisch erscheint mir die Scheibe weniger gradlinig als der Vorgänger, dafür jedoch facettenreicher. Hier und dort erinnert Ian Watkins fast an einen modernen James Hedfield, musikalisch gibt es natürlich nach wie vor Bezüge zu Billy Talent & Co, aber gerade bei der Gitarrenarbeit fühlt man sich stellenweise auch an R.A.T.M. erinnert (z.B. „Dstryr/Dstryr“).
Während die Frisuren nach wie vor in die Welt von Popstars und DSDS gehören, präsentieren sich Waliser kantiger und schräger als noch vor vier Jahren. Doch söllig ist der Studi-Party taugliche Tanzpunk’n’Roll auch nicht verschwunden: „Where we belong“ ist ein reinrassiger Alternative Song im Stile von Fallout Boys und Jimmy Eat World.
Ich fand insgesamt, dass „Liberation Transmission“ gradliniger und einfacher zugännglich war, dafür dürfte „The Betrayed“ noch stärker am Puls der Zeit liegen und somit so oder so sein Publikum finden,

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