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Luna Field - Close To Prime

VÖ: 07. März 2003   •   Label:  Season Of Mist

Geboten wird auf vorliegender Debüt CD eine Mischung aus schnellem, hymnischen Black Metal und aggressivem Death Metal mit militantem Einschlag. „Close to prime“, so der Name des Demos, beginnt mit „The dead side“, einem verdächtig ruhigen und mystischen Intro, welches aber nach kurzer Zeit vom ersten Stück „Odial“, einer wahren Hymne, abgelöst wird. Schon in diesem Lied offenbart die süddeutsche Formation ihr ganzes Potential und bietet dem geneigten Hörer eine intensive Melange aus nordischem, klirrendem Black Metal und schnellem Death Metal, welche jeweils von einem dazu passenden Organ unterlegt wird. Besonders überzeugend wirkt auf mich hierbei die Stimme des Sängers Benni, welche entweder in abgrundtiefes Gegrunze oder aber in markerschütternde hohe Schreibe ausartet, wie man sie sonst nur von Burzum, Silencer oder Bethlehem kennt! Wer aber glaubt, daß wir damit schon beim Höhepunkt dieses faszinierenden Albums angelangt wären, liegt völlig daneben! Schon das nächste Stück, „Animated Anchoret“, ist eine groovende Death Metal Granate par exellence! Mit einem enorm schleppenden Takt versehen fräst sich das erste Riff sofort in die Gehörgänge und die diesmal ausschließlich tiefen Vocals fügen sich gut in das Gesamtbild ein! Das passende Gegenstück zu diesem Death Metal Dampfhammer findet sich in „Press the pressure“, einer abartig genialen Black Metal überhymne, die nicht zuletzt wegen der göttlichen Gitarrenarbeit an Emperor erinnert. überwiegend hohes Tempo, die spitzen Schreie des Sängers und die hochklassige Gitarrenarbeit machen dieses Stück zum Besten des Albums und fordern unweigerlich auf, gleich mehrmals die Repeat-Taste zu betätigen! Allerdings braucht sich auch das restliche Songmaterial nicht hinter diesen drei Nummern zu verstecken, sind doch alle auf einem gleichbleibend und fast schon erschreckend hohen Niveau und wer diese Band schon einmal live zu Gesicht bekommen hat wird wissen was ich meine, wenn ich von dieser unglaublichen Intensität spreche, welche allen Luna Field Songs anhaftet!

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