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Maat - Born In Sand

VÖ: 27. April 2011   •   Label:  Eigenproduktion

Doch bevor nun alle eingefleischten Death Metal Puristen erschrocken den Kopf einziehen und sich panisch an ihren Corpse und Nile Alben festklammern, kann ich "Entwarnung" geben: Bands wie Nile und Behemoth haben für den Sound der Jungs deutlich hörbarer Pate gestanden als die Flötenkapelle von Tutanchamun. Die ägyptischen Klänge beschränken sich in erster Linie auf das Intro der 3-Track EP. Zugegeben, die Tonleitern die für die Gitarrenstimmen Verwendung fanden (z.B. in "End This Empire") gehören auch nicht der westlichen Hemisphäre an, aber da sollte eher als stilistische Raffinesse gesehen werden. Ansonsten gibt es alle Zutaten einen zünftigen Gemetzels: teifste Growls, runtergestimmte Klampfen und eine ausgewogene Mischung aus sägenden Riffs, die den geneigten Headbanger zu kreissägeförmigen Haarbewegungen einladen sollten, und treibenden Drums, die auch schon mal die Schallgrenze durchbrechen, meist aber vor allem durch die kraftvolle Doublebass für die nötige Brutalität sorgen.
Zwar wird die EP nicht als 8. Weltwunder in die Geschichte des Death Metal eingehen, dennoch sind die drei Songs wirklich hörenswert, da sie traditionellen Death Metal mit interessanten Arrangements und Tonleitern verbinden. Von daher klingt die Band halt auch nicht so verstaubt wie Tutanachamuns Flötistenbande.

http://www.myspace.com/maatband

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