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Magician - Tales of the Magician

VÖ: 19. September 2008   •   Label:  Dockyard1

Wenn wir den Vergleich zu Angra bedienen wollen, dann würde ich sagen, dass die Magier doch eine Spur härter als ihre Landsmänner sind. Wie sooft leiden jedoch auch Magician am Problem der Wiedererkennbarkeit: die Songs sind gut, die Platte hörenswert, aber würde ich die Band erkennen, wenn der Song im Radio läuft? Ich weiß es nicht.
Die Stärken des Albums liegen für mich klar auf der zweiten Hälfte des Silberlings. Mit dem abwechslungsreichen, leicht folkloristisch angehauchten „Minstrel’s Domain“ gelingt es der Band um Sänger Dan Rubin, sich ansatzweise in ihrer Nische zu positionieren. Den Höhepunkt spart man aber tatsächlich bis zum Ende auf: „Let The Music Endure“. Hier wirkt die Band etwas kratzbürstiger, das Arrangement ist eingängiger und kantiger, bleibt eher im Gehörgang hängen, erinnert gar etwas an Tad Morose auf „Matters of the Dark“.
„Tales of the Magician“ erzählt keine neuen Geschichte, aber durchaus hörenswerte Episoden, die mit Bombast und druckvollem Sound (gemastert von Schlächter, Hansen und Lakenmacher) ausgestattet sind.

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