Spätestens seit dem 2012er "On The 13th Day" schüttelt man sich im Zweijahresrhythmus zuverlässig hochklassige Alben aus dem Ärmel, wobei ich "Lost On The Road To Eternity" besonders stark finde – auch in der Retrospektive ein echtes Highlight!
Stilistische Schlenker bringt "The Serpent Rings" natürlich nicht, dazu sind sich MAGNUM ihres Standings und ihrer Stärken nach einer langen Bandkarriere natürlich zu bewusst. Trotzdem gibt es Unterschiede zum Vorgänger: So wirken manche Passagen hier und da noch bombastischer und getragener. Höre ich da jemanden "Kitsch" rufen? So weit lassen es MAGNUM nie kommen und wer sich diese Band anhört, der kommt sicherlich mit manch süßlicher Keyboard-Passage und gelegentlichem Pathos klar.
Mir fehlen auf "The Serpent Rings" die absoluten Über-Hits wie auf dem Vorgänger, aber abgesehen davon gibt es wieder 11 Ohrenschmeichler auf Championsleague-Niveau, die jedem Melodic Rock-Anhänger wie flüssiges Ambrosia in die Gehörgänge laufen werden.
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