Aber immer, wenn die Songs richtig Galle zeigen, verabreicht ihnen das Sextett akustisches Riopan in Form von netten Gitarrenmelodien oder hymnischen Keyboards. Das ist sicherlich gut für das Verkaufspotential, nimmt den Songs aber die Intensität. Nicht dass ich falsch verstanden werde: es geht nicht darum, sich durch eine Platte zu prügeln, so können auch düstere (´Hatelust´) oder akustische (´The Life´) Parts überzeugen. Aber die viel zu netten Elemente ziehen die Scheibe runter. So hinterlässt ´Enemies´ einen sehr zwiespältigen Eindruck, denn die Jungs hätten es sicher drauf gehabt, eine verdammt starke Scheibe abzuliefern, wenn sie die Songs konsequent giftig gehalten hätten. Wer es gern aggressiv-harmonisch hat, sollte die Jungs mal antesten.
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