Viele der Gestalten, die ein Jahr später die Twilight Gründungsredaktion darstellen sollten, sahen es damals schon irgendwie anders.
Wie auch immer; eine gute Dekade ist ins Land gegangen, Megaherz haben wiederholt den Sänger gewechselt und klingen trotzdem noch wie das Resultat einer heißen Liebesnacht von Rammstein und Oomph. Man weicht wenig von den 0815 Rezepten des Nummer Sicher Kochbuches ab: deutsche, pseudo-intellektuell-düstere Texte, hier und da mystische Keyboards oder Sample, kantige Riffs und treibende Drums. „Alles nur Lüge“ erinnert anfangs irgendwie an Matthias Reims „Verdammt ich lieb dich“, der hat allerdings den eingängigeren Refrain. Ansonsten plätschern die Songs durch die Boxen ohne wirklich Akzente zu setzen. Die Scheibe tut nicht weh, aber so wirklich braucht sie auch kein Mensch. Die EMP Kollegin Angerer scheint ja von den Texten sehr fasziniert zu sein, ich finde, dass die Lyrics schon tausendmal in ähnlicher Form geschrieben wurden und was Megaherz mit Industrial Metal zu tun haben sollen, müsste mir man noch mal erklären!
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