Das Namedropping liest sich mit Namen wie Dan Swano, Marc Grewe, Jörgen Sandström, Paul Speckmann, Patrick Mameli und Eric Daniels schon beeindruckend. Da hat der gute Rogga schon einige Schwergewichte des Old School Death Metal um sich geschart. Und damit ist auch die Richtung vorgegeben – Death Metal der alten Schule. Auch wenn die Unerstützung aus aller Welt kommt, ist der Sound pur schwedisch ausgefallen. Ich habe den Eindruck, dass die Masse der Veröffentlichungen, die Rogger auf den Markt wirft, langsam auf Kosten der Qualität geht. Das ist ein bisschen wie bei Paul Speckmann früher als er noch viele Bands gleichzeitig hatte. Seit der sich nur noch auf Master konzentriert, werden die Scheiben wieder wesentlich besser. ´ Descent Of Yuggoth´ ist sicher kein schlechtes Album, aber auch nichts Besonderes. Da gibt es einige Bands, die dem räudigen Old School Sound überzeugender frönen. Sicher sind insbesondere die Gastvocals der markanten Grewe (´Smokescreen Armageddon´) und Speckmann (´No Haven For The Sane´) hörenswert, aber auch das hebt die Platte nicht wirklich aus der Masse heraus. Wenn Rogga die auf jeden Fall vorhandenen Glanzpunkte bei einer seiner anderen Bands eingebaut hätte, wären sie sicherlich besser angelegt gewesen.
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